OLd English Bulldog
!!!.
Kurzbeschreibung:
Die Englischen Bulldoggen sind bis 1850 in englischen Arenen zum Bullenbeißen
eingesetzt worden. Sie sind breit, niedrig, kompakt und kräftig gebaut.
Besonders massiv und relativ groß ist der Kopf. Das Gesicht ist kurz mit einem
stumpfen, breiten Fang (Vorbiß). Die Vorderhand ist besonders bei Rüden deutlich
breiter und stärker als die Hinterhand. Aufgrund der besonderen Form bezeichnet
man die tief kippenden, kleinen Ohren der Englischen Bulldogge als „Rosenohren“.
Der Charakter soll mutig, treu und lebhaft sein. Rüden werden etwa 25 kg schwer,
Hündinnen etwa 22,7 kg. Das Fell ist kurz, dicht und fein. Es ist im weitesten
Sinne rot, also fahlgelb bis rostrot oder rein weiß oder weiß-rot gescheckt.
Eine schwarze Maske kann vorkommen.
Old English Geschichte.!
Doggenartigen Hunden kreuzten.
Kaum ein Hund hat eine solche Wandlung durchgemacht wie die Englische Bulldogge:
von der hochgezüchteten „Kampfmaschine“ als Bullenbeißer zum gutmütigen
Familienhund.
Der Ursprung ist etwa im 6. Jahrhundert v. Chr. zu suchen, als mit Britannien
Handel treibende Phönizier ihre aus der Levante mitgebrachten Molosser mit
britannischen doggenartigen Hunden kreuzten.

Erstmals erwähnt wird der Hund im 13. Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (von
englisch bond „fesseln“) bzw. Bolddog (von bold „kühn“). Der heutige Name taucht
etwa im 17.Jahrhundert auf. Schon damals war er ein Kampfhund: Sein Metier war
der Kampf gegen Bullen. Bei der Zucht wurde damals im Charakter des Hundes auf
„Mut“ und Aggressivität, äußerlich auf eine kurze Schnauze, breite Kiefer und
eine zurückgenommene Nase Wert gelegt. Die zurückliegende Nase hatte den Zweck,
dass der Hund sich in die Nase des Bullen verbeißen konnte und dabei weiter gut
Luft bekam. In späterer Zeit wurde er auch auf andere große Tiere gehetzt. Auch
kamen immer mehr Kämpfe Hund gegen Hund in Mode. Im 19. Jahrhundert wurden
Hundekämpfe in Großbritannien gänzlich verboten (1835). Mit dem Verbot
verschwand auch fast die Rasse der Bulldogge.
1864 wurde „The Bulldog Club“ gegründet – der erste Rassehunde-Club weltweit. Er
verschwand zwar wieder sehr schnell, legte aber erstmals einen Rassestandard
fest. 1875 wurde der „Bulldog Club Incorporated“ gegründet, der von da ab die
Zuchtregie übernahm.

Ab sofort wurde auf Verträglichkeit Wert gelegt. Ein Kampfhund war nicht mehr
gefragt, sondern der friedliche Familienhund, der er bis heute geblieben ist.
Übertypisierungen und Extremzucht führen allerdings in manchen Fällen sogar zu
Qualzucht. Vielfach ist eine natürliche Geburt nicht mehr möglich, Welpen müssen
dann per Kaiserschnitt zur Welt geholt werden. Viele dieser züchterischen
Übertreibungen widersprechen dem gültigen Standard. Es gibt vereinzelte
Bestrebungen, in der Zucht wieder mehr auf die Gesundheit zu achten, ohne dabei
gegen den gültigen Standard des English Bulldog zu verstoßen. Verschiedene
Züchter bevorzugten die Schaffung neuer Rassen wie der Olde English Bulldogge
oder der neuen Schweizer Rasse Continental Bulldog, wo die Zeit noch zeigen
muss, was vor allem die Gesundheit bringt.
Beschreibung des Wesen.!
Beschreibung;
Die Englische Bulldogge ist für ihre Größe, mit 25 kg und mehr, ein schwerer
Hund. Das Haar ist von feiner Struktur, kurz, dicht und glatt. Es kann auch
geströmt, rot in allen Schattierungen, falb, rehbraun und so weiter sein, ebenso
weiß und gescheckt, nur schwarz ist unerwünscht.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, massig, und hat eine kurze
Schnauze. Auffällig ist auch die sehr breite Brust und das eher schmale
Hinterteil. Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen weit auseinander, hoch über
den Augen, klein und dünn – so genannte „Rosenohren“. Die Rute ist tief
angesetzt, tritt an der Wurzel ziemlich gerade heraus und ist dann nach unten
gebogen. Viele Englische Bulldoggen haben eine Korkenzieherrute, die zu
gesundheitlichen Problemen führen kann.
Wesen;
Die Bulldogge tritt selbstbewusst und freundlich auf. Ihr Mut und ihre
Schmerzunempfindlichkeit sind das verbliebene Erbe ihrer Vergangenheit. Die
Erziehung ist nicht einfach, der Hund wird als eigenwillig beschrieben.
„Kadavergehorsam“ darf der Mensch von ihm nicht erwarten, bei richtiger
Erziehung wohl aber Anhänglichkeit und absolute Gutmütigkeit. Die moderne
Englische Bulldogge ist hitzeempfindlich, lange Spaziergänge und ausgelassene
Spiele sollten bei höheren Temperaturen vermieden werden.